Professoren werden älter
daß der Professor zu den Berufen gehört, in denen die Leute älter werden als andere. Zitat:
Nicht nur ein hohes Gehalt, sondern auch eine gute Bildung verlängert das Leben. In einer Untersuchung in Österreich wurde herausgefunden, dass die männlichen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften, also die Crème de la Crème der Forscher, wesentlich länger leben als die Durchschnittsbürger.
Wenn die Professoren 60 Jahre alt sind, liegt ihre Lebenserwartung um sechs Jahre höher als die der anderen. Das bedeutet, dass sie im Schnitt 83 Jahre alt werden, während der durchschnittlich gebildete Österreicher nur die 77 erreicht.
Die Forscher vermuten, dass die Professoren von medizinischen und gesellschaftlichen Fortschritten aufgrund ihrer Position und ihres Einkommens als Erste profitieren. Als weiteren Grund nennen sie die geistige Aktivität der Gelehrten bis ins hohe Alter.
Arbeiter wie Maurer oder Maler leisten im Vergleich zu Professoren mehr körperliche und weniger geistige Anstrengung. Im Vergleich zu Angestellten und Beamten haben Arbeiter eine deutlich geringere Lebenserwartung.
Kann so nicht stimmen, denn Professoren haben ja keine sonderlich hohe Bildung, sondern nur eine sehr eingeschränkte. Die geistige Tätigkeit ist bei vielen Professoren nach der Verbeamtung nicht mehr sonderlich hoch, wie man an den systematischen Fehlern, der Ghostwriterei und den Denkfäule, wenn sie doch mal vor einem Problem stehen, immer wieder sieht.
Ursache dürfte eher sein, daß die auf Lebenszeit verbeamtet werden und de facto keinerlei Vorgesetzte oder Leistungsdruck mehr haben, nicht mal verbindliche Arbeitszeiten, und daß die nach Belieben zu Hause bleiben oder häufig mal Reisen an schöne Orte als Dienstreisen machen können, das senkt den Streß-Level ganz enorm.
2 Kommentare (RSS-Feed)
„Auslegeware” ist sehr schön gesagt. 🙂
wenn man sich mal Statistiken zur Berufsunfähigkeit ansieht kommt einem eher ein anderer Schluss in den Sinn. Da stehen nämlich Maler und Bauarbeiter recht weit oben (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsunf%C3%A4higkeit), heißt Proffessoren leben nicht länger sondern die anderen sterben früher, was wiederum nichts über Bildung aussagt sondern eher über den Anteil körperlicher Arbeit / Stress.
Aber wieder ein schönes Beispiel für Statistik als Auslegware 😛